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Aktuelles

Teilnahme an der Aktion IMPFEN FÜR AFRIKA
15. bis 21. Mai 2017

Weitere Informationen erhalten Sie in folgendem Dokument:

Folder (pdf)

Oder unter www.vsf.at.



Pflanzenportraits

Knoblauch (Allium sativum)

Knoblauch wird in vielen Ländern angebaut, kommt ursprünglich aus Vorder- und Südasien. Die Zehen/ Knollen werden im Herbst geerntet.

Die wissenschaftlich belegten Wirkungen:

  • zur Vorbeugung von altersbedingten Gefäßveränderungen, Arteriosklerose,
  • bei erhöhten Blutfettwerten
  • zur Blutdrucksenkung
  • zur Verbesserung der Durchblutung
  • bei Infektionen der oberen Atemwege und bei Katharren

Traditionelle Anwendungen sind:

Innerlich:

  • Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Blähungen
  • Atemwegsinfekte mit zähem Schleim
  • Husten

Äußerlich:

  • eitrige Wunden, Geschwüre, Warzen
  • Muskel- und Gelenksschmerzen
  • Insektenstiche
  • Insektenabwehr

Knoblauchaufguss:

100 g zerkleinerten Knoblauch mit 2 l Wasser ansetzen

Vorsicht:

Knoblauchgeruch geht in die Milch über, bei Legehennen ist eventuell eine Geschmacksbeeinflussung der Eier zu beobachten.

Selten können Magen-/ Darmbeschwerden und allergische Reaktionen auftreten.

Bei Verfütterung großer Mengen kann es zu hämolytischer Anämie kommen (auch bei Präparaten aus dem Handel, die z.B. gegen Würmer oder andere Parasiten angeboten werden).

Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)

Die getrockneten Früchte der Heidelbeere werden  traditionell bei Durchfall, Gastritis und Darmentzündungen gegeben.

Eingedickter Saft mit Honig wird z.B. bei Lungenerkrankungen, Appetitmangel und zur allgemeinen Kräftigung als Kur verabreicht.

Äußerlich werden die getrockneten Früchte in Form einer Abkochung zum Spülen bei Schleimhautentzündungen verwendet.

Heidelbeeren enthalten viel Vitamin C, Karotin und Gerbstoffe.

Der Chromgehalt wird für die antidiabetische Wirkung verantwortlich gemacht.

Vorsicht: Frische Heidelbeeren können Durchfall verursachen.

Getrocknet kennt man keine Nebenwirkungen.

Quellen: Kräuter für Nutz und Heimtiere, BLV-Enzyklopädie der Heilpflanzen

Leinsamen (Linum usitatissimum)

Die traditionelle Anwendung liegt vor allem bei Verstopfung, Entzündungen und Schmerzen des Magen-Darmtraktes, bei Lungenerkrankungen und Krampfhusten sowie bei Blasenentzündungen.

Nachgewiesene Wirkungen:

  • abführend
  • Schleimhaut schützend
  • Cholesterin senkend
  • Blutzucker senkend

Die Schleimzubereitung erfolgt durch Einweichen von 1 EssLöffel Leinsamen in 150 ml Wasser für 30 min.

Schleimzubereitungen müssen jeden Tag frisch hergestellt werden (die natürliche Blausäure wird sonst gelöst).

Pferde erhalten ca. 50 - 100 g/Tag (= 5 - 10 EL)

Hunde erhalten 2 - 5 g/Tag (= 1 TL)

Achtung:

Äußerlich wird Leinsamen bei lokalen Entzündungen der Haut und zum Reifen von Abszessen als feucht-heißer Breiumschlag eingesetzt (2 Teile Samen + 5 Teile Wasser für 5 - 10 min kochen, bis ein dicker Brei entsteht, dick auftragen (auf ”alles, was roh ist”)).

 

Quelle: ”Kräuter für Nutz- und Heimtiere”

Dipl. Tierarzt Stefan Burger

Hauptstraße 9
3021 Pressbaum

Telefon +43 2233 52455
Fax +43 2233 524554

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Öffnungszeiten

für Termine außerhalb der Ordinationszeiten bitte um tel. Voranmeldung

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